
Dauer und Konditionen der Unterrichtseinheiten
Der Einzelunterricht für Anfänger und Fortgeschrittene findet in den freundlichen Räumen meiner Musikschule in der Deekenstraße 29a, 27793 Wildeshausen statt.
Preise
- 45 Minuten: 50,- Euro
- 30 Minuten: 40,- Euro
Vertragsangebot
Bei Abschluss eines Vertrages verringert sich der Preis auf das Jahr verteilt um durchschnittlich 20%.
Hinweis
Gruppenunterricht erweist sich oft als nicht zielführend und kann insbesondere bei Kindern in den Anfängen abschreckend wirken. Daher liegt mein Fokus auf individuellem Unterricht, um optimale Fortschritte zu gewährleisten.
Ein Lehrer aus Fleisch und Blut.
Mein Musikstudium in Hannover absolvierte ich im Nebenfach Klavier. Klavier war immerhin mein erstes Instrument, das ich bereits mit 5 Jahren spielte. Bereits während meines Studiums unterrichtete ich regelmäßig.
Im Nebenfach Klavier hatte ich stets das Glück, Schüler hervorragender Pädagogen als Lehrer zu haben:
Prof. Dr. Hitzelberger. in Würzburg. (Schüler Rudolf Buchbinders).
Claudia Rösner, Karlsruhe. (Schülerin Peter Feuchtwangers).
Christiane Kröger, Hannover. (Schülerin Karl-Heinz Kämmerlings)
Bei Prof. Erika Lux, aus München, schloss ich mein Nebenstudium mit Franz Schuberts a-Moll-Sonate D 784 ab.
Klavierunterricht oder irgendein anderer Musikunterricht, allem voran Gesang, ist ein höchst psychophysischer Vorgang. Wie kleine Kinder lernen auch Erwachsene noch, Anleitungen nicht alleine kognitiv umzusetzen, sondern sensorisch, am ganzen Leib! Die Schwingungen nicht nur der Worte, auch die spürbare Persönlichkeit eines Lehrers prägt: Z.B. Haptik kann nur leibhaftig vermittelt werden, Begeisterung kann nur wirklich anstecken, wenn man sie unmittelbar von Mensch zu Mensch fühlt. Und nun noch ein „Geheimnis“ aus der Hirnforschung: Am allerschnellsten lernt der Mensch, wenn er für etwas brennt und begeistert wird. Frei nach Aussagen von Prof. Dr. Gerald Hüther: „Hormone der Begeisterung strukturieren die Leiterbahnen von Gehirnen neuroplastisch am schnellsten und am besten…!“

Erfolg beim Lernen.
Oft gibt es Lernbarrieren. Man kommt nicht weiter. Aber warum? Vor allem im Klavierunterricht, wenn beispielsweise ungewohnte Rhythmen und Fingersätze zugleich auftreten, kann es zu wahren Bollwerken des Fortschritts kommen! Allerdings kaum bei meinen Schülern. Warum nicht? – Es ist kein Hexenwerk: Da gibt es, wie bei jeder soliden Schule, altbewährte methodische Vorgehensweisen, wie hartnäckige Passagen fehlerfrei einstudiert werden können, dass sie nach einer Weile sicher funktionieren:
Allerdings nicht, wenn sich die Psyche querstellt. Ein Beisspiel der „Furcht vor eigener Größe“ erlebte ich einmal ganz unvermittelt bei einer Frau, die bei mir eine Probestunde nahm: „Herr Ianniello“, sagte sie. „Ich habe da ein kurzes Lehrstück. Seit 2 Jahren sitze ich schon daran. Aber meine Lehrerin hilft mir einfach nicht weiter!“
Noch in derselben Probestunde lernte die Frau das komplette Stück innerhalb von 10 Minuten fehlerfrei spielen. Und zwar in Folge!
Als sich die Frau nach diesem Probeunterricht dann doch wieder eher einer Lehrerin zuwandte, die noch nicht einmal Klavier im Hauptfach studiert hatte, muss ich zu meiner Schande gestehen, da rutschte mir heraus: „Gute Frau: Dann muss das wohl so sein…!“
Natürlich bedauerte ich diesen Spruch sofort! Aber er lag mir einfach auf der Zunge. Denn hier präsentierte sich mir das Exempel par Excellence dafür, dass es oft Menschen gibt, die Angst vor Verbesserung, Veränderrung oder vor der eigenen Größe haben. Nicht selten sind Lernblockaden tief in der Psyche verankert, die fortschrittliche Veränderungen aus irrationalen Gründen nicht zulassen. Auch hier zahlt es sich aus, einen erfahrenen Lehrer mit sozialer Kompetenz zu wählen. -Ich – so hoffe ich – lerne immerhin dazu…
Welches Lehrwerk, welche Klavierbücher?
Auf Neigungen, das Alter und den Lerntypus des Schülers gehe ich gerne ein. Doch stets im Rahmen dessen, was seine eigenen Fähigkeiten fördert und nicht korrumpiert! Wenn beispielsweise Schüler Stücke spielen wollen, die sie gern mögen, dann schreibe ich Noten und Fingersätze so auf, dass sie dem Leistungsgrad des Schülers entsprechen und sie beim Lernen weiterkommen.
Das praxisorientierte Musizieren.
Oft musizieren meine fortgeschrittenen Schüler miteinander. Klavierschüler begleiten dann Geigenschüler oder Gesangschüler.
Einpaar Mal im Jahr treffen wir uns privat. Und wer dann mag, der musiziert.
Meine Lehrer und ich.
Klavier spiele ich, seit ich sechs Jahre alt bin. Als Autodidakt hatte ich begonnen. Ich möchte sagen, dass ich mit meinen Lehrern großes Glück hatte, auch wenn ich gerne zugeben will, dass ich immer überschätzt und damit überfordert worden war: So war mein erstes Lehr-und Klavierstück überhaupt, das ich nach Noten spielte, das C-Dur-Rondo von L.v. Beethoven. (Es ist 12 Seiten lang…)
Wie es dazu kam? Mein damaliger Lehrer, Prof. Dr. Hitzelberger, Würzburg, ein Schüler des berühmten Pianisten und Pädagogen Rudolf Buchbinder, fand meinen Anschlag so imposant, dass er meinte, ich hätte gleich mit Beethoven zu beginnen. Natürlich bewältigte ich das Stück. Aber da mir damals, als Autodidakt jeglicher struktureller Überblick fehlte, brauchte ich für mein erstes Stück ein volles halbes Jahr! Eine weitere Lehrerin war meine geschötzte Kommilitonin Claudia Rösner, Karlsruhe. Sie war Schülerin des berühmten Pädagogen Peter Feuchtwanger. Dann hatte ich Unterricht bei Christiane Kröger, Hannover, Sie war Schülerin des berühmten Klavierpädagogen Prof. Karl-Heinz Kämmerling. Meinen Abschluss, im 1. Nebenfach Klavier, machte ich bei Prof. Erika Lux, München, mit Franz Schuberts Sonate in a-moll, D 784. Sie hätte mich gerne als Hauptfachpianist gesehen, wie sie mir mehrmals gestand. Sie lobte meine Fähigkeit, musikalisch differenziert zu spielen und Melodien innerhalb vollgriffiger Akkordfolgen dynamisch ausgewogen zu gestalten.
Mit all meinen Erfahrungen eigne ich mich sowohl als Lehrer für Totalanfänger, als auch als Coach bei Interpretationsfragen für Musikstudenten und professionelle Pianisten. Nicht selten tat und tue ich das im Rahmen von Konzertvorbereitungen als Sänger, Geiger und Dirigent.

